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Begriff

Definition

Hinweis

Deontologisch Ethik

Pflichtenethik; der moralische Wert menschlicher Handlungen ergibt sich allein aus der Einsicht in die sittliche Pflicht.

g: deon: Pflicht

Emotivismus

Sittliche Urteile bekräftigen die Gefühle

 

Epistemiologie

Wissenschafts- oder Erkenntnistheorie

 

Epistemisch

auf ausserordentlich gewisse Wahrheit bezogen

g: episteme: Erkenntnis

Eschatologie

Lehre von den letzten Dingen

 

Eudaimonismus

Glück als höchstes Prinzip menschlichen Handelns

g: eudaimonia

Fundamentismus

Geltung der Urteile begründen sich aus der Geltung von Prinzipien, die sich aus der ethischen Theorie ableiten

 

Gerechtigkeit,

austeilende

Verteilungsgerechtigkeit der Güter

 

Gerechtigkeit, ausgleichende

Strafgesetz

 

Kognitivistisch

Wahrheitsfähige „moralische Urteile"

L: cognito = Erkenntnis

Kohärentismus

Urteile und Prinzipien stützen sich wechselseitig, widerspruchsfrei, auch bottom up

L: cohaerere = zusammenhängen

Konsequent-
alistisch

 

 

Methaethik

Reflexion über die Sprache, in denen sich Ethik und Moral ausdrücken

 

Nonkognitivistisch

Urteile nicht wahrheitsfähig - aus Gefühlen

 

Ontologie

Lehre vom Sein

G: to on = Seiendes

Peremtorisch

endgültig

 

Methodologie

Lehre vom richtigen Weg

G: methodos = Weg

Äusserung

Spontane Feststellung

 

Aussage

Inhalt einer Äusserung

 

Urteil

Aussage mit dem Anspruch auf Wahrheit

 

Behauptung

Aussage mit dem Anspruch auf Begründbarkeit

 

Deduktion

Aus einer Regel und einem Fall wird auf das Ergebnis geschlossen

 

Induktion

Aus einem Fall und einem Ergebnis wird auf eine Regel geschlossen

 

Abduktion

Aus einem Ergebnis und einer Regel wird auf einen Fall geschlossen

 

Naturalistischer Fehlschluss

Schluss von rein deskriptiver Prämisse auf normatives Urteil, dies ist unzulässig

 

Monistisch

Jedes Gut erhälte einen Bestimmten vergleichbaren Wert

G: monos = einzig

Pluralistisch

Keine einheitliche werthaftigkeit

G: pluros = vieles